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Erfahrung, Mandate und Kapazität

Was wir gemacht haben, bevor es SilverSeed gab. Und seither.

Die SilverSeed GmbH wurde 2026 gegründet. Die Erfahrung, auf der sie aufbaut, ist deutlich älter. Auf dieser Seite weisen wir beides getrennt aus: den Track Record der Partner aus ihren früheren Rollen und die Projekte, die unter dem Dach der Gesellschaft laufen.

Eine junge Gesellschaft, zwei erfahrene Partner

Wer eine Beratung beauftragt, will wissen, wer die Arbeit tatsächlich macht und was diese Personen vorher geliefert haben. Bei einer 2026 gegründeten Gesellschaft wäre es einfach, Firmenhistorie und persönliche Berufserfahrung sprachlich zu vermischen. Wir tun das bewusst nicht.

Der erste Abschnitt beschreibt, was Vanessa Pineda und Richard Zweng in ihren früheren Rollen verantwortet haben. Diese Programme liefen bei anderen Arbeitgebern und Auftraggebern, nicht bei SilverSeed. Wir nennen keine Namen von Instituten, weder von früheren Arbeitgebern noch von Kunden.

Der zweite Abschnitt zeigt anonymisierte Projekte mit den erreichten Ergebnissen. Der dritte Abschnitt sagt, welche Kapazität wir haben und wo unsere Grenze liegt.

Track Record der Partner

Zusammen über 40 Jahre in Banken und Compliance-Funktionen, auf drei Kontinenten und in mehreren Aufsichtsregimen. Geordnet nicht nach Lebenslauf, sondern nach dem, was für die AMLR-Umstellung zählt.

Ein neues Regelwerk grenzüberschreitend einführen

Als eine Schweizer Grossbank das Qualified-Intermediary-Regelwerk einführte, verantwortete Richard Zweng die Umsetzung an den internationalen Standorten, darunter London, Frankfurt, Singapur und Hongkong. Anschliessend übernahm er die Leitung eines Teams von Projektmanagern und führte mehrere Projekte parallel. Zur Aufgabe gehörte, das Regelwerk an die Gegebenheiten jedes Standorts zu übersetzen und das Wissen vor Ort zu verankern.

Bezug zur AMLR: Die Aufgabenstellung ist strukturell dieselbe. Ein verbindliches neues Regelwerk mit fester Frist verändert gleichzeitig Prozesse, Datenfelder, Systeme und Dokumentation, und das über mehrere Jurisdiktionen hinweg konsistent.

Einen KYC-Rückstand tatsächlich abbauen

Beide Partner haben denselben Backlog von zwei Seiten aus aufgelöst. Vanessa Pineda führte als Team Head Client Lifecycle Management ein zehnköpfiges KYC-Team und verantwortete die KYC- und Onboarding-Prozesse an der Schnittstelle zwischen Front, Compliance und CLM. Der bestehende KYC-Review-Rückstand wurde durch Neugestaltung der Prozesse vollständig abgebaut.

Richard Zweng verantwortete auf der nächsten Ebene die CLM-Services einer liechtensteinischen Bank mit rund 15 Mitarbeitenden in Business Risk, KYC und Client Onboarding, mit Berichtslinie an die Geschäftsleitung. Die Steuerung erfolgte über Governance und Kennzahlen statt über Einzelfall-Nachverfolgung.

Bezug zur AMLR: Die Verordnung setzt erstmals europaweit verbindliche Höchstfristen für die Aktualisierung der Kundendaten, ein Jahr bei erhöhtem Risiko und fünf Jahre sonst. Wer heute einen Rückstand mitschleppt, kann diese Fristen nicht halten.

Sorgfaltspflichten im Einzelfall anwenden

Vanessa Pineda hat im Mandat für eine liechtensteinische Privatbank eine KYC-Remediation im Hochrisiko-Segment durchgeführt, mit Schwerpunkt auf Familienunternehmen und vermögenden Privatkunden: Client File Reviews und Aktualisierung der Kundendossiers nach SPG und SPV, von der Abklärung des PEP-Status bis zur vollständigen KYC-Aktualisierung.

Davor lag ihr Schwerpunkt in der operativen Compliance einer liechtensteinischen Bank: KYC-, AML- und Sanktionsprüfungen, Bearbeitung von PEP- und OFAC-Treffern, IKS-Kontrollen, regulatorische Verdachtsmeldungen an die FIU sowie Korrespondenzbankanfragen.

Bezug zur AMLR: Verstärkte Sorgfaltspflichten, PEP-Behandlung und die Frage, wann ein Sachverhalt meldepflichtig wird, sind keine theoretischen Themen. Sie entscheiden sich am einzelnen Dossier.

Eine Bank aufbauen und lizenzieren

Als COO und Mitglied der Geschäftsleitung einer Privatbank in Deutschland verantwortete Richard Zweng Betrieb, IT, Recht und Compliance, Risikokontrolle, Finanzen und Personal während Aufbau und Wachstum der europäischen Einheit. Er entwickelte das Betriebsmodell, das die internationale Expansion tragen musste, und führte die Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden.

Zuvor baute er Betrieb, IT-Systeme und Governance eines neu gegründeten Buchungszentrums im Nahen Osten von Grund auf, einschliesslich End-to-End-Prozessen, Betriebshandbuch und Notfallplanung.

Bezug zur AMLR: Wer eine Bank von null bis zur Lizenz aufgebaut hat, kennt den Unterschied zwischen einer Anforderung im Gesetzestext und einem Prozess, der am Montagmorgen funktioniert und gleichzeitig einer Prüfung standhält.

Risiko und Governance auf Gruppenebene

Für eine Privatbank mit sechs internationalen Standorten baute Richard Zweng die gruppenweite Business-Risk-Funktion auf und leitete sie. Dazu gehörten das Betriebsmodell, der Governance-Rahmen und die Kontrollen der ersten Verteidigungslinie über mehrere Jurisdiktionen hinweg, sowie Vorhaben zu Cross-Border, Intermediärs-Onboarding und regulatorischer Umsetzung.

Bezug zur AMLR: Governance und internes Kontrollsystem sind eines der sechs Handlungsfelder der Verordnung. Ein Rahmen, der über mehrere Standorte hinweg trägt, ist genau diese Disziplin.

Prüfungen bestehen

Ein Prozess muss nicht nur funktionieren, er muss belegbar sein. In den beschriebenen Rollen entstanden Betriebshandbücher, End-to-End-Prozessdokumentationen, IKS-Kontrollen und Revisionsunterlagen, die internen wie externen Prüfern vorgelegt wurden. In einer COO-Rolle in Asien, verbunden mit der stellvertretenden Leitung des Wealth Management und Sitz im Risiko- und Management-Ausschuss, fielen auch die Berichte der lokalen Finanzaufsicht entsprechend aus.

Bezug zur AMLR: Der Unterschied zwischen «wir machen Reviews» und «wir können jeden Review nachweisen» klingt klein. In der Prüfung ist er es nicht.

Eine Beratung führen

SilverSeed ist nicht der erste Beratungsaufbau. Richard Zweng gründete und führte elf Jahre lang eine Managementberatung mit Standorten in Hongkong und Singapur, die führende Privatbanken in Asien und Europa zu Wealth-Management-Transformation, Client Lifecycle Management, Betrieb und regulatorischem Wandel beriet. Die Mandate umfassten Plattformmigrationen, Neugestaltung von Betriebsmodellen, Governance und grenzüberschreitende Umsetzung.

Warum das hier steht: Der häufigste Einwand gegen eine junge Gesellschaft lautet, sie habe keine Historie. Das Handelsregister zeigt 2026. Die Erfahrung, eine Beratung zu führen, Mandate zu liefern und Qualität über elf Jahre zu halten, ist älter.

Richard Zweng ist lic. oec. der Universität St. Gallen mit Studienrichtung Finanzen und Kapitalmärkte. Die beruflichen Stationen sind auf den LinkedIn-Profilen der Partner im Einzelnen nachvollziehbar: Richard Zweng und Vanessa Pineda. Namen früherer Arbeitgeber und Auftraggeber nennen wir auf dieser Seite bewusst nicht.

Belegbare Ergebnisse

Reale, anonymisierte Ergebnisse aus den oben beschriebenen Rollen. Keine Modellrechnungen und keine Szenarien. Die SilverSeed GmbH besteht seit 2026, diese Ergebnisse wurden von den Partnern in ihren früheren Funktionen erzielt.

Reguliertes Finanzinstitut · Liechtenstein
KYC-Rückstand vollständig abgebaut
Erstmals ohne Jahres-Backlog
Neugestaltung der Client-Lifecycle-Prozesse, klare Rollen, dokumentierte Eskalationswege, Steuerung über Kennzahlen statt Einzelfallverfolgung.
Internationale Privatbank · Liechtenstein
Onboarding: First-Time Right
Zehnköpfiges KYC-Team geführt
Deutlich schnellere Kontoeröffnung durch klare Standards an der Schnittstelle zwischen Front, Compliance und Betrieb. Weniger Rückläufer, weniger Eskalationen.
Privatbank · Liechtenstein
KYC-Remediation im Hochrisiko-Segment
UHNW und Familienunternehmen
Client File Reviews und Aktualisierung der Dossiers nach SPG und SPV, von der PEP-Abklärung bis zur vollständigen KYC-Aktualisierung, im Mandat und in Abstimmung mit den internen Spezialeinheiten.
Internationale Projekte · 3 Kontinente
Von der Lizenz bis zum Betrieb
6 Länder, 5 Regulatoren
Compliance- und Betriebsorganisationen in Europa, Asien und im Nahen Osten aufgebaut. Jedes Vorhaben mit lokalen Anforderungen, gleiche Methodik.

Kapazität und Arbeitsweise

Damit Sie einschätzen können, ob wir zu Ihrem Vorhaben passen, hier die Zahlen ohne Ausschmückung.

2
geschäftsführende Partner. Sie führen die Mandate selbst aus. Wer im Erstgespräch sitzt, sitzt auch im Projekt.
10
Spezialistinnen und Spezialisten im Netzwerk, die wir projektbezogen und flexibel einbinden, wenn ein Mandat zusätzliche Kapazität oder Fachtiefe braucht.
3–12
Monate typische Mandatsdauer, mit einem bis vier Personen im Einsatz. Von der Standortbestimmung bis zur begleiteten Umsetzung.

Wo unsere Grenze liegt

Ein konzernweites Transformationsprogramm mit 50 Vollzeitkräften parallel in mehreren Ländern ist nicht unser Format. Dafür sind die grossen Prüfungs- und Beratungsgesellschaften besser aufgestellt, und wir sagen das im Erstgespräch auch so. Unser Format ist das kleine, senior besetzte Team bei kleinen und mittelgrossen Instituten, mit direktem Zugang zu den Personen, die tatsächlich arbeiten. Wann eine Boutique passt und wann nicht, haben wir separat aufgeschrieben.

Passt das zu Ihrem Vorhaben?

30 Minuten. Unverbindlich. Wir hören Ihnen zu und sagen Ihnen ehrlich, ob und wo wir helfen können.

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Oder schreiben Sie uns: info@silverseed.li